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Frisch ans Werk: Plasmaschneiden für Anfänger

Du hast dir einen neuen Plasmaschneider zugelegt, und brennst darauf, die ersten Stücke zu bearbeiten? Du hast bereits die Bedienungsanleitung duchgeschaut und die Sicherheitshinweise verinnerlicht? Der Plasmaschneider ist korrekt zusammengebaut? Dann nimm dir noch kurz Zeit, um die folgenden Tipps zum Plasmaschneiden für Anfänger duchzulesen. So gelingt dein erstes Projekt garantiert!

Plasmaschneiden für Anfänger Basics: Was passiert beim Plasmaschneiden?

Auch Anfängern gelingt das Plasmaschneiden mühelos und schnell. Spezielle Fachkenntnisse sind dafür nicht notwendig. Allerdings solltest du wissen, wie ein Plasmaschneider funktioniert. Das Trennen von Metall erfolgt mithilfe eines Lichtbogens. Dieser wird durch die Kupferdüse eingeschnürt, wodurch sich das Plasmagas stark verdichtet. Dort, wo der Plasmastrahl auf das Werkstück auftrifft, schmilzt das Metall. Ein Gasstrahl sorgt dafür, dass das Material aus der Fuge ausgeblasen wird. Ein sauberer Schnitt entsteht. Plasmaschneider für den Privatgebrauch verwenden dafür meist Druckluft. Diese ist günstig und für Anfänger am Plasmaschneider leicht zu handhaben. Je nachdem, wie sauber die Schnittfuge sein soll, kommen aber auch andere Gase bzw. Gasgemische zum Einsatz. Sie sollen verhindern, dass das Metall oxidiert.

 

Plasmaschneiden für Anfänger

Plasmaschneiden für Anfänger – Sicherheit geht vor!

Eine gute Vorbereitung ist nicht nur für Anfänger das A und O beim Plasmaschneiden. Da das Gerät Temperaturen von bis zu 30.000 °C erreicht, solltest du dich und deine Umgebung schützen. Entferne alle brennbaren Materialien und Flüssigkeiten aus der Arbeitsumgebung und sorge für eine gute Belüftung. Lege eventuell eine Funkenschutzmatte aus. Jetzt musst du noch dich selbst in Schale werfen. Wichtig ist der Schutz der Augen, denn der Lichtbogen ist sehr hell. Gute Dienste leistet ein Schweißerhelm. Für Anfänger im Plasmaschneiden, reicht ein günstiges Einsteigermodell. Als Augenschutz kannst du aber auch eine Schutzbrille verwenden. Deine Arme und Hände schützt du mit feuerfesten Handschuhen. Eine Schweißerjacke rundet ein sicheres Arbeitsoutfit ab. Wichtig: Vermeide während des Schneidens unbedingt den direkten Körperkontakt zum Werkstück. Vorsicht solltest du zudem bei Edelstahl oder lackierten Oberflächen walten lassen, da beim Schneiden giftige Dämpfe freigesetzt werden können. Eventuell ist zusätzlich ein Atemschutz notwendig. Generell gilt: Die Oberfläche des Werkstücks sollte frei von Entfettungs- oder Lösemitteln sein.

 

Plasmaschneiden: 5 Tipps zum für Anfänger:

  • Übe an einem Probestück, bevor du dich an das eigentliche Projekt wagst
  • Bleibe beim Schneiden auf dem Werkstück
  • Ziehe den Brenner langsam über die Oberfläche
  • Vermeide schnelle Bewegungen
  • Verwende für saubere Schneidlinien ein Lineal oder eine Führung

Wenn du alle Tipps beherzigst, dann wirst du auch als Anfänger schnell Erfolge im Plasmaschneiden erzielen.

 

Auf die richtige Technik kommt es an

Nachdem du den Plasmaschneider an das Stromnetz angeschlossen hast, musst du die Leistung einstellen. Die Stromstärke wählst du anhand des Materials, das du bearbeiten möchtest. Als Anfänger im Plasmaschneiden solltest du die Stromstärke lieber etwas höher drehen und dich dann Stück für Stück an die richtige Einstellung herantasten.

Die Zündung des Lichtbogens kann über zwei verschiedene Arten erfolgen: Über die Kontaktzündung, bei der du den Brenner auf das Werkstück aufsetzen musst, oder kontaktlos. Die meisten Geräte für den Hobbybereich arbeiten mit der klassischen Kontaktzündung. Aber auch der Umgang mit der kontaktlosen Zündung sollte für Plasmaschneide-Anfänger kein Problem sein. Denn der Lichtbogen erscheint bei allen Geräten auf Knopfdruck. Nun kannst du loslegen!

 

Plasmaschneiden für Anfänger – Übung macht bekanntlich den Meister!

Wenn du deinen Plasmaschneider zum ersten Mal in Betrieb nimmst, ist es ratsam, erst einmal an einem Probestück zu üben. Nach einigen Versuchen hast du den Dreh bestimmt schnell raus. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich, beim Plasmaschneiden mit dem Brenner auf dem Werkstück zu bleiben. Du erhältst so einen besseren Schnitt. Der Brenner kann dabei entweder geschoben oder gezogen werden, wobei letztere Variante deutlich einfacher ist. Hilfreich ist es, den Brenner entlang eines Lineals oder einer speziellen Führung, die am Werkstück befestigt wird, zu ziehen – eine Erleichterung vor allem für Anfänger im Plasmaschneiden, da sie nicht auf die Schnittlinie achten müssen. Heimwerker, die mit dem Gerät bereits vertraut sind, können beim Schneiden das Handstück auch einige Milimeter abheben. Das hat den Vorteil, dass angerissene Linien besser verfolgt werden können. Zudem nutzt sich dadurch die Düse nicht so schnell ab.

 

Quellen:

http://blog.expondo.de/industrie-und-handwerk/funktion-und-anwendung-vom-plasmaschneidgeraet/

https://maschinenbau-praktikum.de/thermische-fuege-und-trennverfahren/plasmaschneiden/

https://www.vergleich.org/plasmaschneider/


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