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Plasmaschneider – Welche Zündung ist die richtige?

Welche Plasmaschneider Zündung ist die günstigste, effektivste und praktische? Wer sich einen Plasmaschneider zulegen möchte, hat die Qual der Wahl. Die Geräte unterscheiden sich nicht nur in ihrer Arbeitsleistung und in der Art ihrer Zündung. Neben der einfachen Kontaktzündung gibt es auch Geräte mit Hochfrequenz- (HF-) bzw. mit Low-Frequency-Zündung oder mit Lift-Arc-Zündung. Welche Zündung dein Plasmaschneider besitzen sollte hängt davon ab, wie groß dein Budget ist und wie komfortabel du arbeiten möchtest.

 

Die Plasmaschneider Kontaktzündung: Einfach und kostengünstig

Die klassische Kontaktzündung ist die einfachste Art der Zündung und deshalb häufig bei Plasmaschneidern für den Privatgebrauch zu finden. Dabei wird der Brenner auf das Werkstück aufgesetzt. Der Nachteil: Durch den direkten Kontakt mit dem Material verschleißen die Düsen schneller. Zudem ist die Zündung auf beschichteten Oberflächen problematisch. Es kann sein, dass du Farben, Lacke und Co. an der Stelle, wo du starten möchtest, erst abschleifen musst.

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Für den gehobenen Anspruch: Die Hochfequenzzündung

Bei der Hochfequenzzündung ist dagegen kein Kontakt mit dem Werkstück notwendig. Der Anschnitt erfolgt komplett berührungslos, was die Düse schont. Ein weiterer Vorteil: Der Lichtbogen lässt sich problemlos auf beschichteten Oberflächen zünden. Farben und Lacke werden einfach verbrannt. Für den optimalen Abstand zum Werkstück kannst du Führungshülsen verwenden, wodurch das Schneiden mit einer Schablone einfacher wird.

Achte darauf, dass sich keine sensiblen Elektrogeräte wie Laptop oder Tablet in der Nähe sind, wenn du mit dem Plasmaschneider arbeitest. Diese könnten durch die hohe elektrische Frequenz Schaden nehmen.

 

Gut zu wissen: Bei handgeführten Plasmaschneidgeräten für den Hobbygebrauch muss der Brenner zunächst trotzdem auf das Werkstück aufgesetzt werden, bevor die Zündung freigegeben wird. So wird sichergestellt, dass auch wirklich Kontakt zum Metall, das bearbeitet werden soll, besteht.

 

Niedrige Frequenz: Die Low-Frequency-Zündung

Bei der Niederfrequenzzündung ist der Kontakt zwischen Brenner und Metall erforderlich. Der Lichtbogen bildet sich auf Knopfdruck. Auch hier werden meist Führungshülsen beim Schneiden genutzt. Diese Art der Zündung wird bei Plasmaschneidern für den Privatgebrauch nur selten eingesetzt.

 

Plasmaschneider Welche Zündung

Zuverlässig: Die Lift-Arc-Zündung

Einige Plasmaschneider nutzen die Lift-Arc-Zündung, die auch beim WIG-Schweißen zum Einsatz kommt. Wie bei der klassischen Kontaktzündung muss der Brenner auf das Werkstück aufgesetzt werden. Es fließt ein geringer Strom. Durch den Gasstrom wird der Brenner von der Oberfläche des Werkstücks weggedrückt. Nun zündet der Lichtbogen und der Strom wird auf die benötigte Leistung erhöht.


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